Lothar Mark schreibt an OB Kurz:
Künstlerhaus auf T 4-Areal
In der Diskussion um den Abriss der Sickingerschule meldet sich der Ex-Bundestagsabgeordnete und ehemalige Schul- und Kulturbürgermeister, Lothar Mark, zu Wort. Er stellt in einem Brief an Oberbürgermeister Kurz die Frage, ob das Gebäude der Schule nicht „erhalten und einer sinnvollen Nutzung zugeführt werden könnte”. Dafür macht er auch gleich einen Vorschlag. Nach der Generalsanierung des Herschelbads sollten die Räume dort ausschließlich für eine „wasserbezogene und gesundheitsorientierte Nutzung” zur Verfügung stehen. Er regt an, dass die Freie Kunstschule in das Gebäude der Sickingerschule ziehen könnte, um dort eine dauerhafte Bleibe zu finden. Mark könnte sich vorstellen, auch die Kunstakademie und andere Kultureinrichtungen dort unterzubringen, um ein „neues Künstlerhaus” zu schaffen.
Es bleibt weiter aufregend. Gestern hat der Kulturausschuss die Absegnung der neuen Förderrichtlinien erstmal vertagt. Hier der Link zu den geplanten neuen und alten Richtlinien:
131_2010 (Förderrichtlinien)
Für Zuschussanträge gelten vorerst noch die alten Regeln / Längere Debatte über Geld für Performancebüro „Zeitraumexit”
Künstler und Kulturvereine können jetzt zunächst doch nicht auf Zuschüsse für Gastspiele und Entwicklung neuer Ideen sowie höhere Beträge für die Jugendarbeit hoffen. Der Kulturausschuss des Gemeinderates hat gestern die neuen, großzügigeren Förderrichtlinien nicht beschlossen, sondern vertagt.
Kulturpolitik: Baltruschat zu Zuschüssen an freie Szene
Von MM-Redaktionsmitglied Peter W. Ragge
Die SPD pocht weiter darauf, dass künftig ein sachverständiger Beirat die Zuschüsse
an die freie Kulturszene verteilt. “Wir halten daran fest und warten auf einen
Vorschlag der Verwaltung, wie das zu realisieren ist”, so Stadtrat Peter Baltruschat,
der kulturpolitische Sprecher der Sozialdemokraten.
Artikel vn heute, den 18. März 2010 im Mannheimer Morgen:
KREATIVER DURCHLAUFERHITZER
Von Redaktionsmitglied Annika Wind
Kultur kostet Geld – und mehr Kultur kostet mehr. Der Meinung waren in den vergangenen Monaten vor allem Mannheims Künstler, die monatelang für mehr Geld protestierten – mit Erfolg: Nach langen Diskussionen stockte der Gemeinderat den Etat für die Freie Szene um 475 000 Euro auf-135 000 Euro davon gehen an die bildende Kunst.
Doch was sollte man nun mit diesem Geld finanzieren? In einer Petition der Freien Kunstszene hatte es im vergangenen Jahr vor allem eine Forderung gegeben: Die Kunst braucht in Mannheim mehr Raum.
Mannheimer Morgen
01. Februar 2010
Das Interview: Mannheims Oberbürgermeister Peter Kurz über die Krise, das Sparen und die Vision von der Kulturhauptstadt “Wo wollen wir im Jahr 2020 stehen?”
Von S. M. Dettlinger und J.-P. Klotz
Mannheim in der Krise. Kürzungen in fast allen Bereichen. Auch einige Kultureinrichtungen müssen harte Einschnitte in Kauf nehmen. Über Sparen und Visionen sprachen wir mit Oberbürgermeister Peter Kurz.

Kulturpolitik: Vor interner Ausschusssitzung öffentliche Debatte um Förderung für die “Freie Szene” verlangt
Künstler demonstrieren im Stadthaus
Stadt Mannheim: Pressemitteilungen
| Gesamtstrategie für kommunalen Haushalt entscheidend
Die Auswirkungen der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise treffen nahezu alle Städte und Gemeinden in Deutschland mit voller Härte: Auf die kommunalen Haushalte kommen in den nächsten Jahren historisch einmalige Einnahmeausfälle und drastisch steigende Sozialausgaben zu. Diese schwierige Entwicklung hatten Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz und Erster Bürgermeister und Stadtkämmerer Christian Specht bereits im Oktober bei der Bürgerversammlung zur städtischen Finanzlage ausführlich dargestellt. Gleichzeitig kündigten sie für den Doppel-Haushalt 2010/2011 eine ausgewogene Gesamtstrategie aus Einsparungen, Gebühren- und Abgabenerhöhungen sowie einer maßvollen Neuverschuldung an. |
In Kooperation der Kulturpolitischen Gesellschaft und dem Kunstverein Viernheim findet am 03.03.2010 eine öffentliche Gesprächsrunde zum Thema: KULTURELLE BILDUNG – ZUKUNFTSAUFGABE FÜR LÄNDER UND KOMMUNEN statt. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt auf dem Land Hessen und dessen kulturpolitischen Perspektiven. Verschiedene Vertreter aus Politik und Kultur diskutieren. Die genaue Teilnehmerliste wird noch bekannt gegeben.
Unter der gleichen Thematik findet bereits vorher, am 10.02.2010, eine Gesprächsrunde im Ernst-Bloch-Zentrum in Ludwigshafen statt. Schwerpunkt dort ist das Land Rheinland-Pfalz.
Beide Veranstaltungen beginnen um 19 Uhr!

1. Treffen des Aktionsbündnis der freien Kunstszene Mannheim 02-12-2009
Letzte Kommentare