Sonntag 21. Februar 2010 – 11:00 Uhr
Nationaltheater Mannheim, Schauspielhaus Freie Szene & Nationaltheater laden ein zur Diskussion KULTUR BRAUCHT VIELFALT ------------ Wir freuen uns auf die Diskussion
Wie kann die Vielfalt der Kultur und die „Freie Szene“ gesichert und ausgebaut werden? Was steckt hinter dem Begriff „Freie Szene“ und was hat sie mit dem Nationaltheater und den etablierten Kultureinrichtungen zu tun? Ist Kultur ein verzichtbares Sahnehäubchen oder elementarer Bestandteil einer Stadt die Zukunft haben will? Mit diesen Fragen beschäftigen sich Vertreter des Nationaltheaters und der Freien Szene erstmals in einer gemeinsamen Veranstaltung.
Podium:
- Regula Gerber, Generalintendantin Nationaltheater Mannheim
- Burkhard C. Kosminski, Schauspieldirektor Nationaltheater Mannheim
- Sascha Koal, Theater im Felina-Areal und Vorstandsmitglied im Landesverband der freien Theater Baden-Württembergs
- Barbara Hindahl, Helene-Hecht-Preisträgerin und Vertreterin des Aktionsbündnisses freie Szene Bildende Kunst Mannheim
- Gabriele Oßwald, Zeitraum Exit Mannheim
Moderation: Rita Böhmer, artmetropol.tv
Langsam sieht es wirklich so aus, als ob die freie Szene mehr Förderung erhalten könnte. Hier ein Artikel des MAMO vom 5.2. in dem über die Debatte im Ausschuss des Gemeinderats berichtete wird.
http://www.morgenweb.de/region/mannheim/artikel/20100205_srv0000005383339.html
Eine gute Nachricht, möglicherweise hat die Arbeit der freien Szene nun doch erste Früchte getragen, nun heißt es dranbleiben. Folgender Text stand heute im Mannheimer Morgen
Keine Kürzung des Kulturbudgets
Mannheimer Morgen, Peter W. Ragge
Viele Anrufer wundern sich. Ob überregionale Medien oder auswärtige Kommunalpolitiker – häufig wird Mannheims Kulturbürgermeister Michael Grötsch derzeit gefragt, um wieviel Prozent sein Kulturetat zusammengestrichen werden muss. Seine Antwort löst dann Überraschung aus: “Kein einziger Cent!” Tatsächlich gibt Mannheim nämlich, wenn der Gemeinderat dem jetzt vorliegenden Etatentwurf zustimmt, sogar mit über 46 Millionen Euro pro Jahr etwas mehr für die Kultur aus als bisher.
Rede zur Eröffnung der Ausstellung von Thomas Lüer, Frankfurt. Galerie RoZku, Mannnheim, 8. Januar 2010
Einführung: Rolf Lauter
Rede: Werner Marx
Ausstellung von Werner Degreif bei Peng, Raum für Kunst Mannheim am 2. November 2007, Video Bernd Böhlendorf
Eröffnungsausstellung bei Peng, Raum für Kunst am 11. Mai 2007, Künstler Mattgrau aus Berlin. Video: Bernd Böhlendorf
Klangperformance von Hans W. Koch bei Peng Raum für Kunst am 30. November 2007 in Mannheim
Performance von Konstantin Voit und Jonas Lundius am 22. Juni 2007 im ehemaligen Kunstraum Peng.
Interessante Zusammenfassung über das Buch “creative class” von US-Ökonom Richard Florida zur Debatte “Freie Szene” auf der Kunstplattform thing Frankfurt
Tja, so war das, alle froh. Wenn artscouttwo oder ähnliches stattfinden sollte kann man sicherlich einiges durch die gemachten Erfahrungen verbessern. Wie immer ist es dann einfacher. Aber meiner Meinung nach ein Anfang, wenn auch ein chaotischer, wilde Organisation und schreckliche Fehler bei der Öffentlichkeitsarbeit, auch die Kuratierung für mich nicht vollkommen nachvollziehbar. Klar, so viele Positionen unter einen Hut zu bekommen ist schwierig. Vielleicht wäre es im Team einfacher gewesen. Und ob man im Team wirklich effizient Konzepte entwickeln kann ist fraglich bei einem solchen Umfang von Künstlern und Künstlerinnen. Und nun ist es passiert und Rolf Lauter hat es gemacht. Und das ist klasse. Auch wenn Bernd meinte lieber nichts machen als irgend etwas, ich sage lieber irgendetwas machen als nichts. Und besser geht immer. Also schön, danke an Rolf Lauter für artscoutone. Das war ja nicht irgendetwas. Ein Mamutprojekt, für Mannheimer Verhältnisse, bei dem sich die Mannheimer Bildenden Künstlerinnen und Künstler erstmals? formiert haben. Nun könnte es weitergehen. Es kann ja in Mannheim in diesem Bereich eigentlich nur besser werden.
Letzte Kommentare